Umfrage: Mögliche Veranstaltungsthemen der BPM-Offensive 2013

Das erste Jahr der Veranstaltungen der BPM-Offensive Rhein.Ruhr ist nun vorbei. Wir wollen uns bei allen Interessierten für die rege Teilnahme an den angebotenen Workshops bedanken und hoffen auch weiterhin auf zahlreiche Teilnahme. Der Kreis der Initiatoren  hat sich nun Gedanken gemacht, welche Themen in diesem Jahr rund um das Geschäftsprozessmanagement für alle interessant sein könnten.

Dazu möchten wir Sie, als Mit-Interessierte abholen und um Ihre Meinung bitten. Eine Vorschlagsliste möglicher Themen ist hier schon einmal vorbereitet und spiegelt einige unserer Fragen wieder:

Agiles BPM und Vorgehensmodelle - agile Vorgehensmodelle zur Einführung und dem Management von BPM

Social BPM – gemeinsames, virtuelles Modellieren von Prozessmodellen im Sinne einer Dokumentation

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6. BPMRR-Workshop – Das universelle Prozessmodell: Die Suche nach dem heiligen Gral, oder doch nur pure Zeitverschwendung?

Veranstaltungsort: Best Western Hotel Leverkusen, Am Büchelter Hof 11, 51373 Leverkusen
Datum: Mittwoch, der 20. Februar 2012
Zeit: 18:00h Einlass, 18:30h Start des Workshops, 20:45h Ausklang

Das Verständnis und die Rolle von Prozessmodellen haben sich durch Verwendung der BPMN als Notationssprache geändert. Nun sollen Prozessmodelle direkt auf sogenannten Prozess-Engines ausgeführt werden und müssen somit technischen und architekturkritischen Fragen standhalten, ohne dabei ihre Businesstauglichkeit zu verlieren. Zwei Anforderungen sind dabei zu adressieren: Es ist eine Operationalisierung in der Form alltagstauglicher Business-Prozessdarstellungen mit detaillierten Informationen über Ausführungsvorschriften, wie zum Beispiel das Ermitteln von Stakeholdern und das Abbilden von Eskalationsszenarien erforderlich. Ebenso ist eine Technifizierung der Prozessmodelle erforderlich, die Aspekte der Ausführung und der damit verbundenen Präsentation als Laufzeitinformation für den Fachbereich einschließt.
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Überblick über die nächsten Veranstaltungen

Nächste Veranstaltung:

10.04.2013 – Thema steht noch nicht fest

Ort: wird noch bekannt gegeben

Zeit: 18:00h Einlass, 18:30h Start des Workshops, 20:45h Ausklang

Die Anmeldung wird über das BPM-Netzwerk erfolgen

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[Update: inkl. Präsentationsunterlagen] Nachlese der 5. Veranstaltung: BPMN verdrängt EPK? Wie komme ich dann von A nach B?

Die am 21.11.2012 stattgefundene 5. Veranstaltung bot den Erfahrungsautausch zum Status Quo der Modellierungsnotationen BPMN und EPK und wie eine Migration von EPK nach BPMN aussehen kann. Getroffen haben sich die Teilnehmer in den Geschäftsräumen der gbtec software + consulting AG in Bochum. Der Einladungstext war:

Organisationen sind heute stärker denn je Veränderungen unterworfen. Zunehmender Wettbewerbsdruck, innovative Technologien und verschärfte Marktbedingungen stellen neue und verändern bestehende Herausforderungen. Die besten Antworten gelingen, wenn das Wissen verschiedener Experten kombiniert und begeisternde Lösungen entwickelt werden. Diese zu ermöglichen, ist das zentrale Motiv integrierter BPM-Projekte.

Häufig fehlt es aber an einem zentralen „BPM-Fundament“. Dadurch leidet insbesondere die Abstimmung zwischen Fach- und IT-Abteilungen. Die Komplexität steigt, Nutzer lehnen vorhandene Software ab, die Organisation verbessert sich nur gering und erstellte Inhalte passen sich nur schwer an veränderte Anforderungen an.

BPMN 2.0 ist angetreten, das “BPM-Fundament” zu bilden. Wie aber geht man mit bestehenden Modellierungen um? Wie überführt man Modelle, in Deutschland bisher überwiegend EPK-basiert, in die neue Notation? Welche Anforderungen stellen sich den verantwortlichen Mehr von diesem Artikel lesen

Nachlese zur 4. Veranstaltung der BPM Offensive Rhein.Ruhr – Compliance Management im Prozessmanagement

Nach einer kurzen Vorstellung der BPMRR durch den Gastgeber MATERNA GmbH Information & Communications in Dortmund, vertreten durch Eileen Hildebrand, hielt Dr. Martin Bartonitz von der SAPERION AG einen Kurzvortrag zur Einführung in das Thema Compliance Management. Anschließend vertiefte Mathias Eggert von Westfälischen Wilhelms-Universität Münster das Thema mit dem Fokus auf das Erkennen von Regelverletzung beim Modellieren von Geschäftsprozessen. Anschließend gab es noch Zeit zur Diskussion rund um dieses Thema.

Compliance Management – ein Blitzlicht

Dr. Martin Bartonitz stellte dar, dass das Thema so alt ist, wie wir Handel mit einander treiben (siehe auch). Sich an vereinbarte Regeln zu halten, ist unbedingt zuträglich. Wir machen Geschäfte mit vertrauensvollen Partnern. Eine Firma, deren Image beschädigt ist, weil sie sich nicht regelkonform verhalten hat, z.B. wegen Korruption aufgefallen ist, hat aufgrund des Imageschadens mit Umsatzeinbußen zu kämpfen. Viele gorße Konzerne waren in den letzten Jahren betroffen. Und so forderten die Investoren, dass entsprechende Maßnahmen zur Sicherstellung der Wirtschaftlichkeit ergriffen werden. In Deutschland z.B. ist es mit dem neuen Billanzmodernisierungsgesetz (BilMoG) für große Unternehmen nun Pflicht, ein internes Kontrollsystem (IKS) zu implementieren. So wurden nun überall Compliance Manager berufen, die entsprechende Maßnahmen zur Mehr von diesem Artikel lesen

Conformance und Compliance

Prof. Thomas Allweyer hat eine sehr schöne Zusammenfassung der mittlerweile zehnten Tagung der forschenden BPM-Community, die dieses Mal in der estnischen Hauptstadt Tallin stattfand geschrieben. Ein Teil der Vorträge befasst sich auch mit dem Thema unserer nächsten, der 4. Veranstaltung am 19.09.2012:

Ebenfalls von der niederländischen TU Eindhoven stammen die Forscher, die Process Mining-Technologien einsetzen, um zu überprüfen, ob die tatsächlich von einem System ausgeführten Prozesse mit einem vorgegebenen Prozessmodell übereinstimmen, ob also alle Regeln eingehalten wurden. Hierbei betrachten sie flexible Prozesse mit vielen Variationsmöglichkeiten, die sich nicht so gut durch prozedurale Modelle  (wie z. B. BPMN-Modelle) darstellen lassen. Daher verwenden sie deklarative Modelle, die keine festen Reihenfolgen zwischen den Aktivitäten vorgeben, sondern nur eine Reihe einzuhaltender Regeln. Das entwickelte Plug-In für das Open Source Process Mining-Framework ProM informiert darüber, wie gut das Prozessmodell eingehalten wurde und wo Abweichungen aufgetreten sind.
Und noch ein Process Mining-Projekt aus Eindhoven zum Thema Compliance: Es wird ein Ansatz vorgestellt, Kontextinformation in die automatisierte Überprüfung von Prozessen einzubeziehen. Möchte man beispielsweise die Regel überprüfen, dass der Gutachter eines Artikels noch nie mit dem Autor zusammen etwas veröffentlicht hat, so ist dies nicht innerhalb der einzelnen Prozessinstanz entscheidbar. Stattdessen muss der gesamte Kontext mit allen früheren Prozessinstanzen einbezogen werden.

BPM: Zwischen Wunsch und Wirklichkeit klaffen Ozeane…

Auf Xing ist ein interessanter Diskussionsstrang durch Dr. Christoph F. Strnadl initiiert worden:

BPM: Zwischen Wunsch und Wirklichkeit klaffen Ozeane…

BPM: Zwischen Wunsch und Wirklichkeit liegen bei 65% der Unternehmen Welten oder Ozeane sagt eine Bearing Point Studie (
http://bit.ly/RC8RjO
):

90% meinen, die Bedeutung von BPM wird bis 2015 noch steigen.
75% sagen aber, der tatsächliche Umsetzungsgrad wäre nur gering oder sehr gering.

Und da bei 67% weder BPM Vision noch strategische Ziele formuliert sind und bei 60% die Top Management Unterstützung fehlt, modelliert man halt (weil man halt sonst nichts alleine machen kann, wäre meine Vermutung).

Aber dann “beschweren” sich dieselben Unternehmen (55%), dass Mehr von diesem Artikel lesen

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